CDU Ilm-Kreis

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100 Tage im Amt: MdB Tankred Schipanski zieht eine erste Bilanz

05.02.2010

Seit 100 Tagen ist Tankred Schipanski jetzt Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Gotha / Illm-Kreis. Er zieht eine erste positive Bilanz.

„Die Zeit seit der konstituierenden Sitzung des Bundestages ist förmlich gerannt, da ich mich an viel Neues zu gewöhnen hatte. Dennoch habe ich in diesen Wochen eigene inhaltliche Akzente setzen können“, betont Tankred Schipanski. Als Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung habe er sich bisher vor allem dem Bologna-Prozess und dessen Folgen gewidmet. „Fest steht: Die Qualität der Lehre an Deutschlands Hochschulen muss besser werden. Ich mache mich persönlich für eine effektive Bildungspartnerschaft zwischen Bund und Ländern zur Verbesserung von Forschung und Lehre stark“, verspricht der junge CDU-Politiker, der selber lange Universitätsmitarbeiter gewesen ist. Aber nicht nur die bildungspolitischen, sondern auch die ostdeutschen Themenfelder hat der Thüringer fest im Blick. „Zuletzt habe ich mich mit anderen Kollegen erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Frist bei der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) verschoben und die Forschung in diesem Bereich ausgebaut wird. Dies ist ein wichtiger Standortfaktor für die Solarbranche in Thüringen“, erläutert Schipanski sein Engagement für die Heimat.

Aber auch personell ist der Abgeordnete inzwischen sowohl im Wahlkreis, als auch im Bundestag gut aufgestellt. Die Bürgerbüros in Gotha und Ilmenau sind seit einigen Wochen eröffnet und die Mitarbeiter regelmäßig für die Bürger der Region erreichbar. Besonders freut sich Schipanski jedoch darüber, dass nun auch das Berliner Büro voll einsatzbereit ist: „Nach 100 Tagen zur ‚Untermiete‘ bei anderen Abgeordneten können wir morgen endlich unsere eigenen Räume beziehen und ich muss mir nicht länger den Schreibtisch mit meinen Mitarbeitern teilen.“

Seine Eindrücke seien sehr vielfältig gewesen, so Schipanski. Von der ersten Rede im Plenum und den umfangreichen Berichterstattungen im Ausschuss, über das besondere Abstimmungsprocedere des Hammelsprungs hin zu einem Ministerrücktritt sei alles dabei gewesen. „Besonders beeindruckt bin ich aber von den hohen Sicherheitsvorkehrungen bei Staatsbesuchen. Bei Shimon Peres Ankunft durften selbst Abgeordnete die Straße nicht mehr überqueren, so dass wir bei minus fünfzehn Grad zehn Minuten frierend in der Kälte standen“, erzählt der Abgeordnete schmunzelnd. Nun habe er schon so viel von der Bundespolitik miterlebt und selber gestaltet, dass die Eingewöhnungszeit endgültig vorbei sei.

Bildunterschrift: Tankred Schipanski mit seinen Berliner Mitarbeiterinnen Diana Pitschel (Mitte) und Elisa Rudolph beim Umzug in die neuen Büros.


Christian Siebert | CDU Ilm-Kreis

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